{"id":6,"date":"2014-02-11T18:36:31","date_gmt":"2014-02-11T16:36:31","guid":{"rendered":"http:\/\/schenkenburg.wepro.vautronserver.de\/?page_id=4"},"modified":"2014-02-11T18:36:31","modified_gmt":"2014-02-11T16:36:31","slug":"geschlechter","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/schenkenburg.de\/index.php\/geschlechter\/","title":{"rendered":"Geschlechter"},"content":{"rendered":"<p><b><span style=\"text-decoration: underline;\">Bekannte Geschlechter auf der Schenkenburg<\/span><\/b><\/p>\n<p><b><i>Die Schenken von Zell<\/i> <\/b><br \/>\nIm Jahre 12 44 erschien erstmals ein H. Pincerna de Celle als Zeuge bei der Gr\u00fcndung einer Kirche in V\u00f6hrenbach durch die Grafen von Freiburg. Er war vermutlich der Stammvater des geroldseckischen Schenkengeschlechts auf der Schenkenburg. 1251 und 1255 wird ein \u201edominus Hermannus pincerna Shenchencelle\u201c in zwei weiteren Urkunden wiederum als Zeuge in Sachen der Grafen von Freiburg genannt, so ist die Annahme auf diesen Stammvater wohl berechtigt. Mit Burkhart, der Ritter genannt wurde starb wohl das Geschlecht der Schenken auf der Schenkenburg 1297 aus.<\/p>\n<p><b><i>Die Edlen Hulwer zu Schenkenzell<\/i><\/b><br \/>\nNach dem Aussterben der Schenken von Celle kamen die Edeln von Hulwer auf die Schenkenburg. Im Jahre 1407 verkauften Haintz Hullver von Schenkenzell und seine Ehefrau Adelhaid von\u00a0 Truchtelfingen und ihr ehelicher Sohn Conrad Hullwer ihre G\u00fcter zu Schenkenzell. Damit h\u00f6ren wir zum letztenmal etwas von den Edeln Hulwer auf der Schenkenburg. Es scheint, dass das Geschlecht ausstarb oder aber das Kinzigtal verlie\u00df, um ein anderes Lehen zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p><b><i>Die Sewald von der Schenkenburg<\/i><\/b><br \/>\nNach dem Weggang oder Aussterben der Edeln Hulwer wird in einer\u00a0 Urkunde ein <a title=\"Stiftsschild\" href=\"http:\/\/schenkenburg.de\/geschlechter\/stiftsschild\/\">Ulrich Sewald<\/a> von der Schenkenburg benannt, er und sein Bruder <a title=\"Stiftsschild\" href=\"http:\/\/schenkenburg.de\/geschlechter\/stiftsschild\/\">Hans<\/a> der fromme Ritter kamen allem Anschein nach aus Burgund. Ulrich war verheiratet mit Agnes von Sultz die ihm zwei S\u00f6hne gebar. Nach dem Tod von Ulrich 1451 und Hans 1452 \u00fcbernahmen die S\u00f6hne wohl neue Lehen im heutigen Bayern.<\/p>\n<p><b><i>J\u00f6rg von Ramstein <\/i><\/b><br \/>\n1456 nahm Diebolt II. von Hohengeroldseck J\u00f6rg von Ramstein als\u00a0 Burgvogt auf die Schenkenburg. Die von Ramstein hatten ihr Stammschlo\u00df im Bernecktal bei Tennenbronn. Es war ein ber\u00fcchtigtes Raubnest und wurde im Jahre 1425 vom Grafen Konrad von F\u00fcrstenberg und den Stra\u00dfburgern zerst\u00f6rt. Eine Zweiglinie der Ramsteiner sa\u00df auf der Burg Weiler bei Fischerbach\/Haslach.<\/p>\n<p><b><i>Hans von Reckenbach<\/i><\/b><br \/>\nIm Jahre 1477 setzte Gangolf, Herr zu Hohengeroldseck und zu Schenkenburg den festen und ehrsamen Hansen von Reckenbach gen Schenkenzell in sein Schlo\u00df als seinen Burgvogt, das Schlo\u00df zu beh\u00fcten und \u201enach Bedarf auf eigene Kosten und mit eigenem Gesinde nach seinem Verm\u00f6gen zu versehen\u201c. Sp\u00e4ter wurde Hans von Reckenbach f\u00fcrstenbergischer Obervogt in Hausach, und damit war die Schenkenburg l\u00e4ngere Zeit ohne Burgvogt. In diesen Jahren lag der bauliche Zustand im argen. Die Geroldsecker waren verarmt und die Lehensm\u00e4nner hatten an der Erhaltung der alten Geb\u00e4ude kaum Interesse. Man nimmt an, dass dies auch der Grund war, warum Hans von Reckenbach so bald nach dem eintr\u00e4glicheren Obervogtamt in Hausach griff.<\/p>\n<p><b><i>Die Herrschaft Schenkenzell und die Herren von Geroldseck<\/i><\/b><br \/>\nZur Herrschaft Schenkenzell geh\u00f6rte das Gebiet der Gemarkungen Schenkenzell, Kaltbrunn\/Wittichen und Reinerzau. Die Herren von Geroldseck hatten seit 1327 \u00fcber das Clarissinnen-Kloster Wittichen die Schirmvogtei und das Patronatsrecht der Kirchen in Schenkenzell und Ro\u00dfberg. Es unterstanden ihnen somit die gro\u00dfen Waldgebiete im oberen Kinzigtal. Die geschichtlichen Quellen wurden ab 1277 zuverl\u00e4ssig wenn es um die Beziehungen des Hauses Geroldseck zur Schenkenburg handelt. Nach vielen Erbteilungen und teilweise derben Auseinandersetzungen innerhalb des Hauses Geroldseck starb das Geschlecht im Mannesstamm 1634 mit Graf Jakob aus; die Linie Geroldseck-Lahr-Mahlberg war schon 1426 und die Geroldseck-Sulz um 1480 erloschen. Ihre Stammburg Hohengeroldseck wurde 1689 von den Franzosen v\u00f6llig zerst\u00f6rt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bekannte Geschlechter auf der Schenkenburg Die Schenken von Zell Im Jahre 12 44 erschien erstmals ein H. Pincerna de Celle als Zeuge bei der Gr\u00fcndung einer Kirche in V\u00f6hrenbach durch die Grafen von Freiburg. 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